Neue Termine für das Jahr 2017!

Neue Termine für 2017 sind online. Schauen Sie im Veranstaltung-Kalender.

Sie sind interessiert? – Melden Sie sich bei uns – wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Ihr Team von Canis Lupus Therapeuticus e.V.

 

Ausbildung Therapiehund

Begriffsklärung „Therapiehund“

Therapiehunde sind besonders gut sozialisierte, ausgeglichene Tiere, die auf die speziellen Anforderungen in Praxis, Schule oder Heimen durch intensives Training vorbereitet werden. So sind sie in der Lage mit dem Stress, die intensive Begegnungen zwischen Mensch und Tier mit sich bringen, besser umzugehen. Bei der gemeinsamen Arbeit spielt auch das bedingungslose gegenseitige Vertrauen zwischen Hund und Hundehalter eine entscheidende Rolle. Auch dieses Vertrauen muss vor Beginn regelmäßiger gemeinsamer Einsätze erarbeitet und geschult werden.

Ausbildungsvoraussetzungen Hund

Bei Absolvierung des Eignungstests sollte ihr Hund nicht jünger als 12 Monate sein, die Abschlussprüfung wird in der Regel mit 2 Jahren abgelegt.

Herdenschutzhunde sowie Listenhunde schließen wir nicht von vornherein aus, sondern testen diese intensiv auf ihre Eignung. Bei Listenhunden ist das gemeinsame, sichere und vertrauenerweckende Auftreten des Teams von immenser Bedeutung.

Ihr Hund ist gesund, haftpflichtversichert und geimpft.

Hunde mit körperlichen Einschränkungen sind nicht ausgeschlossen, sofern sie den Anforderungen ihres zukünftigen Einsatzgebietes gewachsen sind. Selbstverständlich sind Sie als Besitzer um besondere Sorgfalt bemüht.

Ein Therapiehund benötigt zur Ausbildung verschiedene Voraussetzungen bezüglich seines Charakters, seiner Gesundheit und seines Ausbildungstandes:

Sein Charakter muss ein freundliches, offenes Wesen beinhalten. Fremden Menschen muss er unbefangen begegnen können, sich berühren, anfassen und streicheln lassen und er darf nicht unkontrolliert stürmisch sein. Gelassenheit sollte er zeigen gegenüber Umweltreizen wie Lärm, Gerüche und fremder/ungewohnter Umgebung. Beispiele sind enge Räume, starker Straßenverkehr, Menschenmengen …. Auch überraschende Reize, wie das Zuknallen einer Tür, ein lauter Schrei soll er gut bewältigen können. Er darf dabei zusammenzucken, zurückweichen oder auch kurz bellen.

Ein Hund, der Nervosität, Ängstlichkeit, Hyperaktivität, Schutztrieb oder gar Aggressivität zeigt, ist für die Ausbildung ungeeignet. Auch ständiges Bellen, Kläffen, Jaulen oder Winseln, das sich nicht unterbinden lässt, ist ein Ausschlusskriterium.

Seine Gesundheit steht im Vordergrund. Hunde mit chronischen Erkrankungen wie Epilepsie, schweren Allergien oder Erkrankungen, die mit ständigen oder schubweisen Schmerzen einhergehen, wie z. B. schwere ED, schwere HD oder in Kombination sind für die Ausbildung nicht geeignet. Deshalb wird auch ein tierärztliches Gesundheitszeugnis gefordert.

Einen sehr guten Grundgehorsam muss er schon erlernt haben, dazu gehört z. B. gelassen bleiben bei vorbeigehenden Passanten, laufenden Joggern, fahrenden Autos … Ihr Hund muss Ihnen stets vertrauen und sich bei Ihnen sicher fühlen. Folgende Fragen sollen Sie dazu mit ‚ja‘ beantworten können:

Kann mein Hund, ohne zu ziehen, in die Leine zu beißen, hochzuspringen, auch im flotten Schritt oder Laufschritt mit mir gehen?

Kann ich an lockerer Leine mit meinem Hund an Passanten vorbeigehen?

Ist mein Hund ohne Leine im Freilauf abrufbar?

Kann mein Hund ‚Sitz‘ und ‚Platz‘?

Bleibt mein Hund sitzen oder am Platz, wenn ich mich ca. 10 Meter von ihm entferne und stehen bleibe?

Bleibt mein Hund ruhig neben mir sitzen oder stehen, wenn ich einen anderen Passanten mit Hund begrüße?

Kann ich mit meinem Hund, ohne dass er bellt oder knurrt, an einem anderen Hund an der Leine vorbeigehen?

Nimmt mein Hund sein Spielzeug aus meiner Hand, ohne dass er mich anspringt und gibt es auf Kommando in meine Hand zurück?

Bleibt mein Hund ruhig und gelassen bei unerwarteten Geräuschen (Mülleimerdeckel fällt zu) oder optischem Reiz (große Plastiktüte flattert im Wind)? Ein kurzes Zusammenzucken, Bellen oder zur Seite springen ist erlaubt. Er soll keine Panik zeigen, wie Flucht oder Aggression.

Kann mein Hund ohne an der Leine zu ziehen neben einem Kinderwagen oder geschobenen Fahrrad herlaufen?

Ausbildungsvoraussetzungen Mensch

Sie als Hundebesitzer sollten eine abgeschlossene Berufsausbildung/Studium in einem pflegerischen, therapeutischen, pädagogischen oder erzieherischen Bereich mit Berufserfahrung besitzen. Gesundheitlich und psychisch sollten sie stabil sein, dass Sie in ihrem Beruf arbeitsfähig sind. Sie müssen den Hund selbst erzogen und/oder ausgebildet haben. Sie arbeiten gerne mit Menschen zusammen und lieben ihren Beruf. Sie haben Zeit mit Ihrem Hund regelmäßig und für ihn angemessen spazieren zu gehen, er lebt mit Ihnen in Ihrer Familie und sie nehmen ihn mit in Urlaub …

Eine Therapiehunde- und Schulhundeausbildung richtet sich primär an Interessenten, die ihren Hund in der pädagogischen, pflegerischen oder therapeutischen Arbeit für die Patienten, Klienten oder Kinder therapeutisch einsetzen wollen. Die artgerechten Bedürfnisse des Hundes müssen dabei berücksichtigt werden.

Aufgrund der Vielzahl der Anfragen haben wir ein Bewerbungsverfahren für den Eignungstest eingeführt. Mensch-Hunde-Teams, die bereits eine Begleithunde-Prüfung oder eine Hundeführerschein-Prüfung abgelegt haben oder mit ihrem Hund schon länger gemeinsam arbeiten, haben eine größere Chance auf eine Ausbildungszulassung.

Ausbildungsinhalte

Derzeit umfasst die Ausbildung zum Therapiebegleithunde-Team 96 Stunden, aufgeteilt an 6 Wochenenden jeweils Samstags und Sonntags.

Zur Ausbildung gehören ‚Praxisorientierte praktische Übungen in Einzel- und Gruppensituationen‘, Vorträge aus den Bereichen, Pädagogik, Psychologie, Medizin, Veterinärmedizin, Hundehaltung, Lernverhalten des Hundes, Exkursionen in die Stadt, Zoo-Besuch u.v.m.

Das Erlernen des Grundgehorsams gehört nicht zum Umfang der Ausbildung.

Eignungstests, Exkursionen sowie 3 abschließende Prüfungen in Theorie und Praxis.

Alle Seminare werden von Experten der jeweiligen Fachrichtung geleitet.

Die Ausbildungen 2016 finden in Heidelberg und Speyer statt.
Investition: 200,00 € pro Ausbildungsmodul

Im

Agaplesion_Maria_von_Graimberg_Haus_Logo_web

Agaplesion „Maria von Graimberg-Haus“
Max-Joseph-Str. 60
69126 Heidelberg
www.graimberg-haus.de

… sowie im

Vereinsheim Fanfarenzug Rot-Weiß
Armensünderweg 7 a
67346 Speyer

 


 

Ausbildungsmodule 2016 für die Ausbildung zum Besuchs-, Schul- oder Therapiebegleithund

bei Canis Lupus Therapeuticus e.V.

Ein erfolgreich bestandener Eignungstest, sowie ein erfolgreich besuchtes tierärztliches Seminar und ein 2tägiger Tellington Touch Kurs sind Voraussetzungen für den Erhalt des Zertifikates Besuchshund und Voraussetzung zur Zulassung zur Prüfung zum Therapie- und Schulhunde-Team.
Diese Kurse werden in den einzelnen Modulen angeboten. Die maximale Kursgröße beträgt 12 Mensch-Hunde-Teams.
Investition pro Modul: 199,00 € – Ausnahme Modul 3, dieses kostet 220,00 €.
Für das Besuchshunde-Team werden zu den aufgeführten Kursen die Module 1 + 2 benötigt.
Darauf können die Module 3 bis 6 aufgebaut werden und führen zum Abschluss Therapie-und Schulhunde-Team.
Die Inhalte der Module und des Eignungstests entsprechen den Ausbildungsvorgaben der Schulhundarbeitskreise Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
Alle Module finden jeweils Samstags und Sonntags (ca. 9.00 Uhr – 17.00 Uhr) in Speyer und/oder in Heidelberg statt.
Die Bezahlung erfolgt jeweils vor dem Modul, einen Zahlungsbeleg bringen Sie bitte zur Veranstaltung mit.
Der Eignungstest wird vor dem ersten Modul durchgeführt. Investition: 49,00 €.
Im Rahmen des Eignungstest wird gleichzeitig der Trainingsstand des Hundes und des Teams überprüft.
Die Abschlusszertifikate erhalten Sie je nach Ausbildungsziel nach Modul 2 oder nach Modul 7.
Vorläufige Planung der Modul-Inhalte (Änderungen sind – auch kurzfristig – möglich)

 

OFFENE Veranstaltung Sonntag 10.04.2016, Beginn: 16.00 Uhr

Erste-Hilfe-Kurs-Hund mit Dr. med. vet. Claudia Veit, Heidelberg
Investition: 69,00 € incl. umfangreiches Skript
Anmeldung über den Verein oder über die Praxis, Dr. Veit http://www.kleintierpraxis-online.de/

 

 

Modul 1 (Tag 1) Grundlagen am 16. & 17.04.2016

Theoretische Inhalte:

  • Ethik der tiergestützten Therapie
  • Therapiehund was ist das?
  • Vorstellung von begleitender Literatur
  • Vorstellung von internationalen Organisationen
  • Grundsätze internationaler Organisationen (Einsatz von Heimtieren nach Organisations-Richtlinien)
  • Gesetzliche Grundlagen: Tierschutzgesetz, Versicherungen, Haftpflicht und Rechtsschutzverordnung
  • Infektionsschutzgesetz, Biostoffverordnung,
  • Empfehlungen der RKI
  • Hygieneplan
  • Grundlagen der Kommunikation in der TGT-Arbeit

Praktische Übungen:

  • Arbeit an den Übungen der praktischen Prüfung

 

Modul 1 (Tag 2) Das Team in der Tiergestützten Intervention

Theoretische Inhalte:

16.00 Uhr – 19.00 Uhr Erste Hilfe beim Hund; Seminar mit Dr. med. vet. Claudia Veit, Heidelberg

Hygiene und Zoonosen

Nachmittags OFFENE Veranstaltung – Anmeldung über den Verein oder die Praxis Veit.
Investition für Teilnehmer, die nicht im Rahmen der TH-Ausbildung teilnehmen: 69,- € einschließlich umfangreiches Skript.

 

Nachmittags (nicht offen)

Erstellung eines Entwurfes für das Konzept der tiergestützten Arbeit (Dauer ca. 2 Stunden)

 

Praktische Übungen:

Training der Aufgaben zur Prüfung zur TGT

Erste Übungen für den tiergestützten Einsatz

Positive Bestärkung, Förderung der Entwicklung eigener Problemlösungen des Hundes anhand von Übungen

 

Modul 2 (Tag 1) Team Mensch und Partner Hund 7. & 8. Mai 2016

 

Theoretische Inhalte:

  • Grundlagen und Entwicklungsstufen in der Welpenprägung unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen an einen Besuchs-, Therapie und Schulhund
  • Stress beim Hund und seine Auswirkungen

 

Praktische Übungen:

  • Beobachtung und Dokumentation der Stresssignale des eigenen Hundes
  • Stress erkennen und darauf reagieren
  • Training der praktischen Prüfungsinhalte
  • Übungen für den tiergestützten Einsatz


Modul 2 (Tag 2)
Förderung der Lernbereitschaft und Teambildung

Offene Veranstaltung – Anmeldung über den Verein

 

Theoretische Inhalte und praktische Übungen:

  • Kommunikation und Interaktion zwischen Mensch und Hund
  • „Richtig spielen mit Hund“ mit Susanne Emmering, LindArt-Trainerin

Offene Veranstaltung, Anmeldung über den Verein

Investition: für Teilnehmer, die nicht im Rahmen der TH-Ausbildung teilnehmen: 99,- €

 

Modul 3 (2 Tage) 27. & 28. Februar 2016

Tellington TTouch für Hund und Mensch in der Tiergestützten Intervention
Förderung der Teambildung, Stressminderung, Entspannung

Offene Veranstaltung – Anmeldung über den Verein

mit Dipl. Biologin Karin-Petra Freiling, Bremen

Investition: 220,- € pro Teilnehmer

Veranstaltungsort: Heidelberg

Die Tellington TTouch-Methode basiert auf der Feldenkrais-Therapie. Sie besteht aus einer speziellen Art von Körperarbeit, Bewegungsübungen und Hilfsmitteln. Sie bietet einen sanften Zugang zur Pflege und zum Training von Tieren.

Besuchs-, Therapie-, und Schulhunde müssen mit vielen unterschiedlichen Situationen zurechtkommen, dies kann zu Stress und Verspannungen führen, TTouch hilft ihnen und ihren Menschen sich schnell zu entspannen und langfristige Schäden zu verhindern

 

Modul 4 (Tag 1) Lernen und motiviertes Training 30. & 31. Juli 2016

Theoretische Inhalte:

  • Lernen vom Hund und mit dem Hund
  • Vermeidung von Verhaltensproblemen
  • Umgang mit dem Hund
  • Erstellung eines Entwurfes für das Konzept der tiergestützten Arbeit (Vertiefung)

Praktische Übungen:

  • Arbeit an den Übungen der praktischen Prüfung

 

Modul 4 (Tag 2) Psychologie & Kommunikation

Theoretische Inhalte:

  • Kommunikation und Interaktion in der TI:
  • Psychologie, Psychohygiene und Supervision mit Dipl. Psychologin Frau …

Praktische Übungen:

  • Konfrontation Mensch-Hund-Teams in unbekannten Situationen (Besuch eines Seniorenheims)
  • Arbeit an den Übungen der praktischen Prüfung

 

Modul 5 (2 Tage) Arbeit in Gesundheitsorganisationen 27. & 28. August 2016

Samstag:

Praktische Übungen:

  • Konfrontation Mensch-Hund-Teams in unbekannten Situationen
  • (Expedition in die Stadt) – Dauer ca. 2,5 Stunden

Theoretische Inhalte:

  • Was sind Behinderungen? Relevanten Erkrankungen für die tiergestützte Therapie

 

Sonntag:

Praktische Übungen:

  • Arbeit an den Übungen der praktischen Prüfung mit Schwerpunkt Körperkontakt zwischen Hund und Mensch

 

Theoretische Inhalte:

  • Palliative Care, Hospizarbeit
  • Basale Stimulation

 

Modul 6 (2 Tage) Arbeit mit Kindern und Jugendlichen 24. & 25. September 2016

Samstag:

Praktische Übungen:

  • Konfrontation Mensch-Hund-Teams in unbekannten Situationen (Expedition in den Tierpark Worms)

Theoretische Inhalte:

  • Tiergestützte Pädagogik – Fachvortrag mit Bettina Brecht, Bruchsal – Leiterin des Schulhundarbeitskreises Baden-Württemberg;
    Erfahrungen und Fachkenntnisse aus der langjährigen Zusammenarbeit mit Schulhündin „Paula“

Sonntag

Praktische Übungen:

  • Arbeit an den Übungen der praktischen Prüfung

 

Theoretische Inhalte:

  • Tiergestützte Sonderpädagogik – Fachvortrag mit Andrea Koch, Sonderschullehrerin
    Erfahrungen und Fachkenntnisse aus der langjährigen Zusammenarbeit mit den Schulhunden „Botox“ und „Motte“

 

Modul 7 (2Tage) Prüfungswochenende 22. & 23. Oktober 2016

Theorieprüfung

Praktische Prüfung